Dienstag, 15. Mai 2007
Unterschiede
So unterschiedlich können Leute sein.
Der eine ist feige (ich), schämt sich für seinen Musikgeschmack und zieht es deshalb vor, im hellhörigen Studentenwohnheim gar keine Musik zu hören, um andere nicht zu belästigen.
Der andere -unter mir- hat sich (wie ich es gestern sehen konnte) eine komplette 5.1-Anlage an den Wänden installiert, der er bis spät in die Nacht Strom zuführt.
So unterschiedlich können Leute sein.
Der eine ist feige (ich), schämt sich für seinen Musikgeschmack und zieht es deshalb vor, im hellhörigen Studentenwohnheim gar keine Musik zu hören, um andere nicht zu belästigen.
Der andere -unter mir- hat sich (wie ich es gestern sehen konnte) eine komplette 5.1-Anlage an den Wänden installiert, der er bis spät in die Nacht Strom zuführt.
So unterschiedlich können Leute sein.
Sonntag, 13. Mai 2007
er möchte einfach nur noch raus. einen zettel an die tür kleben: ich war hier, mehr gibt es nicht zu wissen.
sein verstand schwafelt ihm gerüchte in den hals.
er spürt das verlangen, sich zu übergeben.
in der küche stinkt es nach dicken fettschichten, nach sprenkelnden pfannen mit dicken fettschichten.
was halten die leute eigentlich von ihm?
warum sehen sie ihn nicht so, wie er sich sieht?
sind sie gutgläubig? sehen sie die lücken nicht? die vielen lücken?
es zerreißt ihn. keine spur des vorankommens. abulie.
so viel spannung. wohin damit?
wohin?
sein verstand schwafelt ihm gerüchte in den hals.
er spürt das verlangen, sich zu übergeben.
in der küche stinkt es nach dicken fettschichten, nach sprenkelnden pfannen mit dicken fettschichten.
was halten die leute eigentlich von ihm?
warum sehen sie ihn nicht so, wie er sich sieht?
sind sie gutgläubig? sehen sie die lücken nicht? die vielen lücken?
es zerreißt ihn. keine spur des vorankommens. abulie.
so viel spannung. wohin damit?
wohin?
Freitag, 11. Mai 2007
Donnerstag, 10. Mai 2007
Komplexe Minderwertigkeit (Feuerbach-verloren)
KEIN MENSCH GLAUBT MEHR AN GOTT!
Zumindest die
Mehrheit der
Minderheit
Ungläubiger
Und die
Mehrheit der
Mehrheit der
Minderheit
Ungläubiger
wohl nur aus reiner
Gewohnheit
Zumindest die
Mehrheit der
Minderheit
Ungläubiger
Und die
Mehrheit der
Mehrheit der
Minderheit
Ungläubiger
wohl nur aus reiner
Gewohnheit
Samstag, 5. Mai 2007
Von unten dröhnt Musik rund um die Uhr rund um die Uhr.
Ich kann nicht mehr.
Seit 18.00 Uhr der Versuch, Wäsche zu waschen.
Da es immer noch Leute gibt (wieso immer noch?/das ganze Studentenwohnheim scheint eine Ausbildungsstätte zum asozialen Verhalten zu sein).
Es gibt anscheinend noch genauso viele Leute, die sich nicht an Rücksicht halten, wie vor den expliziten Hinweisen.
Strom wird weiterhin sorglos verschwendet, mit oder ohne Bitte um Mithilfe im Sparen. Musik wird weiterhin laut gehört, mit oder ohne Bitte um Ruhe ab dann und dann. Die Wäsche wird nicht nach ausdrücklich gebetener Zeit aus der Maschine genommen. So warte ich seit über zwei Stunden darauf, meine Wäsche in den Trockner stecken zu können. Eigentlich schon länger, aber das Warten bezieht sich ja auf die Zeit, die der Trockner schon still steht, weil die Wäsche nun mal abholbereit ist. Andauernd bin ich runtergegangen. Der Trockner wird einfach nicht gelehrt. zwanzig Minuten habe ich sogar direkt vor Ort gewartet. Was mich dann so wütend gemacht hat, dass ich meine Wäsche jetzt im Zimmer aufgehangen habe, dem Wichser Schlechtes gewünscht habe, einen Heulkrampf hatte, wegen der sich wieder bestätigenden beschissenen Situation hier, mit dem Kopf gegen die Wand, immer wieder.
Wahrscheinlich ist das ein ganz lieber Mensch, der einfach nur vergessen hat, seine Wäsche rauszunehmen. Was ich aber irgendwie nicht glauben will, da es immer wieder passiert, genauso, wie der Biomüll immer mit Plastikbeutel weggeworfen wird, obwohl direkt vor Ort ein ausdrückliches Schild hängt, mit dem Hinweis, dieses zu unterlassen. Ich kann nicht mehr. Dabei fehlt mir wahrscheinlich nur der Mut. Dann hätte ich die Wäsche des anderen einfach rausgenommen (in meiner Phantasie habe ich sie irgendwann durch den ganzen Waschkeller geschleudert)und fertig. Ist doch nichts dabei, oder? Ich möchte endlich lernen rücksichtsloser zu werden. Möchte ich das wirklich?
Ich kann nicht mehr.
Seit 18.00 Uhr der Versuch, Wäsche zu waschen.
Da es immer noch Leute gibt (wieso immer noch?/das ganze Studentenwohnheim scheint eine Ausbildungsstätte zum asozialen Verhalten zu sein).
Es gibt anscheinend noch genauso viele Leute, die sich nicht an Rücksicht halten, wie vor den expliziten Hinweisen.
Strom wird weiterhin sorglos verschwendet, mit oder ohne Bitte um Mithilfe im Sparen. Musik wird weiterhin laut gehört, mit oder ohne Bitte um Ruhe ab dann und dann. Die Wäsche wird nicht nach ausdrücklich gebetener Zeit aus der Maschine genommen. So warte ich seit über zwei Stunden darauf, meine Wäsche in den Trockner stecken zu können. Eigentlich schon länger, aber das Warten bezieht sich ja auf die Zeit, die der Trockner schon still steht, weil die Wäsche nun mal abholbereit ist. Andauernd bin ich runtergegangen. Der Trockner wird einfach nicht gelehrt. zwanzig Minuten habe ich sogar direkt vor Ort gewartet. Was mich dann so wütend gemacht hat, dass ich meine Wäsche jetzt im Zimmer aufgehangen habe, dem Wichser Schlechtes gewünscht habe, einen Heulkrampf hatte, wegen der sich wieder bestätigenden beschissenen Situation hier, mit dem Kopf gegen die Wand, immer wieder.
Wahrscheinlich ist das ein ganz lieber Mensch, der einfach nur vergessen hat, seine Wäsche rauszunehmen. Was ich aber irgendwie nicht glauben will, da es immer wieder passiert, genauso, wie der Biomüll immer mit Plastikbeutel weggeworfen wird, obwohl direkt vor Ort ein ausdrückliches Schild hängt, mit dem Hinweis, dieses zu unterlassen. Ich kann nicht mehr. Dabei fehlt mir wahrscheinlich nur der Mut. Dann hätte ich die Wäsche des anderen einfach rausgenommen (in meiner Phantasie habe ich sie irgendwann durch den ganzen Waschkeller geschleudert)und fertig. Ist doch nichts dabei, oder? Ich möchte endlich lernen rücksichtsloser zu werden. Möchte ich das wirklich?
Uns kommt die Gewohnheit mehr und mehr abhanden.
Wir brauchen etwas, das uns vertraut ist, das uns das Gefühl vermittelt, es könnte wahr sein. Etwas, das uns also die Möglichkeit bietet, uns optimal in unsere Umwelt einzubinden: Sehnsucht der Mechanisierung (im positven Sinne).
Zur Zeit leben wir eher wie eine Machine, deren Betriebsanleitung jeden Tag neu geändert werden muss. Als Konsequenz suchen wir uns neue Weltbilder, die dem Mechanisierungswillen aber keine Umgestaltungsmöglichkeiten lässt. D. h. es sind Weltbilder, die von uns genau vorgeschriebene Verhaltensweisen verlangen und somit genau im Kontrast stehen zu unserem heutigen Alltag.
Diese Weltbilder werden u.a. transportiert über Fundamentalismen jeglicher Art.
Aber es sind immer wenn-dann-Beziehungen, die man dort eingeht.
morgen mehr...
Wir brauchen etwas, das uns vertraut ist, das uns das Gefühl vermittelt, es könnte wahr sein. Etwas, das uns also die Möglichkeit bietet, uns optimal in unsere Umwelt einzubinden: Sehnsucht der Mechanisierung (im positven Sinne).
Zur Zeit leben wir eher wie eine Machine, deren Betriebsanleitung jeden Tag neu geändert werden muss. Als Konsequenz suchen wir uns neue Weltbilder, die dem Mechanisierungswillen aber keine Umgestaltungsmöglichkeiten lässt. D. h. es sind Weltbilder, die von uns genau vorgeschriebene Verhaltensweisen verlangen und somit genau im Kontrast stehen zu unserem heutigen Alltag.
Diese Weltbilder werden u.a. transportiert über Fundamentalismen jeglicher Art.
Aber es sind immer wenn-dann-Beziehungen, die man dort eingeht.
morgen mehr...
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