Donnerstag, 11. Januar 2007

Wettenbericht

Manchmal sind Bücher einfach nur da.
Stehen rum.
Ohne sich als nützlich zu erweisen.
Kein noch so kluges Buch kommt mal auf die Idee hier aufzuräumen.


Eine riesige Müllbinde schmiegt sich um die Stadt.
Und alle stehen Schlange - aber keine Schlange steht.
Weniger noch im aufrechten Gang.
Die wichtigste Aussage des Satzes ist nunmal der Punkt.
Und Brillen können gar nicht kochen.
Vielmehr führen sie einen an der Nase herum. (Ohne oder mit doppeltem Bild)
So sieht es aus.
Lange schon fragte man sich, wie es wohl aussieht.
ES sieht so aus...

Werbung:

Stromausfall?
Epi-Kur!

Fazit:

naja...
eben drum

Dienstag, 9. Januar 2007

adventus angeli

Mal wieder nicht an meine Abmachung gehalten, früh ins Bett zu gehen.
Naja.
Dafür kann ich sagen: Heute, heute werde ich meinem Engel begegnen.
Ganz gewiss.

Danke!!!!!!

Freitag, 5. Januar 2007

Zugruft

Nie war es ihm vergönnt, auch einmal zum Zuge zu kommen.
Immer kam der Zug zu ihm.

Mittwoch, 3. Januar 2007

Ich stinke, also bin ich

Wie sinnvoll ist es eigentlich, über Stunden, Tage hinweg den Sinn des Lebens zum thematischen Problem zu machen?
Es ist doch so schon ein Hauptproblem.

Nach dem jetzigen Stand hoffe ich nichts sehnlicher, als das dieses Thema morgen ad acta gelegt werden kann (ad acta wohlbemerkt, da, wenn Kraft wieder vorhanden ist, eine Hausarbeit dazu verfasst wird).

Es strapaziert. Man stellt alles in Frage. Sehnt sich nach Kopfentspannung. Sehnt sich nach Arbeit, die ein Ziel hat. Backen, Kochen, oder so.

Dienstag, 2. Januar 2007

Ahahahahaha

Aha aha aha,

Diagnostiker: Nun Herr K. Meine Diagnose: typische Form von Neujahrsmüdigkeit.
Das legt sich.
K: Es geht schon besser.
Diagnostiker: Lassen sie sich ruhig Zeit damit.
K: Es geht schon besser. Danke.
Diagnostiker: Nur nichts überstürzen. Sie wissen ja.
K: Es geht schon besser. BESSER. Verstehen sie?
Diagnostiker: Dann warten sie mal auf die Rechnung.


Aber ganz ehrlich. Damit man sich keine Sorgen macht: Der gestrige Punkt musste nur überwunden werden: Es geht aufwärts. Das ist häufig so - um die Feiertage. Erinnerungen.

Zerren

Heute zieht sich und zieht sich der Tag
Bin müde
Und es zieht der Tag.
Mag sein, es ist das Gefühl des Absurden, mit Ekel geschmückt.
Das Gefühl, das bei dem Gedanken entsteht: Morgen (heute, nur "heute" ist immer nach dem Schlaf)wieder Referatsbesprechung. Stunde um Stunde um Stunde und keinen Schritt voran. Übermorgen dann das gleiche Spiel. Seit insgesamt bereits 577778666 Stunden keinen Meter weiter. Das Gefühl, dass jeder von uns (gerade mal zwei) in eine andere Stadt vorgedrungen ist, alles klar und deutlich und dann zurück zu einem Anfangspunkt, um den anderen abzuholen, den anderen in seine Stadt. Man zerrt aneinander und zerrt. Dann bleiben wir am Anfangspunkt, nach Stunden, Abschied, bis zum nächsten Mal.


Bis auf diesen Kontakt seit Tagen keine Menschenseele mehr gesehen, gehört, gerochen, gespürt. Manchmal unsicher: Gibt es da draußen überhaupt jemanden?
Tage in meiner Abstellkammer, Sibylle Berg lesend, nicht gut für diese Stimmung.
Weiß, es gibt gesündere Lektüre, keine Lust auf Gesundheit.

MEIN ENGEL FEHLT. IST IM MÖGLICHKEITENLAND. TAGE=WOCHEN. BALD BALD SEHR BALD.

Kompositionsabend findet ohne mich statt. Keine Kontaktaufnahme möglich.
Erinnerungen an früher. Tausend geplatzte Sachen, geplatzte Ideen. Immer und immer wieder: Keine Kontaktaufnahme möglich.

Morgen wird es wohl schon besser sein. Kenne das. Weiß: Morgen ist es besser.
Übermüdet, Sinn suchend.
""Dem" Sinn des Lebens auf der Spur", so heißt ja auch das Referatsthema.
Kettenkarussell

Morgen ist es alles schon wieder besser.

Montag, 1. Januar 2007

Schleicherbung

Bei den ganzen Listen an der Seite bin ich mir gerade nicht sicher, ob das nun Demut oder Größenwahn ist. Vielleicht auch Menschlichkeit.
Aber das wäre ja so oder so der Fall.